Samstag, 13. Dezember 2008

Der Fall Arbogast

Ich bin neulich in meinen benachbarten Buchladen gegangen und hab mir was Out of the box empfehlen lassen. Die wissen, was ich normalerweise so alles lese. Diesmal sagte ich, "Ne, ich will was, was ich normal net lesen würde. Deine persönliche Empfehlung"

Herauskam ein ziemlich gutes Buch.
"Der Fall Arbogast" Von Thomas Hettche,
nach einer Wahren Begebenheit. Es beginnt mit dem Tod einer Frau während des Sexualaktes in den Fünfziger Jahren. Ihr OneNightStand wird als Lustmörder lebenslänglich verknackt, beteuert aber immer seine Unschuld, bis eines Tages ein Journalist zusammen mit einem Anwalt und einer Gerichtsmedizinerin aus der damaligen DDR versuchen, die wahren Umstände des Todes aufzudecken. Die Beschreibungen der Faszination von Tod und Lust, genauso wie die Zweifel, ob er nicht doch schuldig sein könnte, waren berührend zu lesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl es nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Prädikat empfehlenswert

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